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Alter Herr der Burschenschaft Hannovera, Heinz Rosenthal

Heinz Rosenthal (*29. August 1906 in Dessau; † 18. Juli 1973 auf einer Studienreise in Athlone/Irland) war ein deutscher Pädagoge und Heimatforscher.


Heinz Rosenthal legte an der Oberrealschule seiner Geburtsstadt Ostern 1924 das Abitur ab und begann im Sommersemester 1924 in Göttingen das Studium der Philologie mit den Fächern, Deutsch, Geschichte sowie Erdkunde. Er trat der Burschenschaft Hannovera Göttingen bei und übernahm im Wintersemester 1926/27 das Amt des Schriftwartes. Zum Sommersemester 1926 wechselte er an die Universität Leipzig. 1928 bestand er die Prüfung für das höhere Schulamt und leistete den Vorbereitungsdienst am Friedrichsgymnasium in Dessau ab. Nach zweiter Staatsprüfung war er Studienassessor an einem Gymnasium in Bernburg.
1941 wurde er zum Wehrdienst bei der Marine eingezogen, war bei Kriegsende Leutnant und geriet in britische Gefangenschaft, aus der er Ende 1945 entlassen wurde. Seine Tätigkeit als Lehrer nahm Heinz Rosenthal 1947 in Solingen wieder auf. Er war Studienrat an dem Gymnasium an der Schwertstraße und wurde zugleich mit der Leitung des pädagogischen Seminars an dieser Schule beauftragt. 1957 erfolgte die Beförderung zum Oberstudienrat, 1970 zum Studiendirektor. 

Heinz Rosenthal war seit 1933 verheiratet mit Alice Marion Türck (1909-1972); das Ehepaar hatte vier Söhne: Eberhard (1934), Georg (1937), Friedrich (1941-2014) und Bernd (1946-2016)


Die außerschulischen Betätigungen von Heinz Rosenthal machten ihn in der Stadt und weit darüber hinaus bekannt. Zum einen war er als Alter Herr der Göttinger Burschenschaft Hannovera langjähriger Vorsitzender der Vereinigung alter Burschenschafter (VaB) und zuletzt deren Ehrenvorsitzender, zum anderen bekleidete er von 1952 bis 1973 den Vorsitz der Abteilung Solingen des Bergischen Geschichtsvereins. Wegen seiner mehr als 180 Veröffentlichungen, vor allem zur Heimatgeschichte von Solingen berief ihn 1971 die  Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde zum Mitglied. Die Stadt Solingen selbst bat Heinz Rosenthal, zur Sechshundertjahrfeier eine Stadtgeschichte zu verfassen. Nach Vorlage des zweiten Bandes zeichnete der Rat der Stadt ihn aus. Die Oberbürgermeisterin überbrachte
ihm im Frühjahr 1973 in einer Feierstunde in Saal des Deutschen Klingenmuseums den goldenen Ehrenring der Stadt Solingen.


Zwischen 1969 und 1975 erschien Rosenthals opus magnum, eine dreibändige Geschichte der Stadt Solingen, die einzige umfassende wissenschaftliche Darstellung der Stadtgeschichte, deren dritter Band posthum publiziert
wurde.

 

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24.6.17 17:56

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