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Unser 107. Stiftungsfest

Unser 107. Stiftungsfest!

Es war zwar kein voller Zehner oder Fünfer, der zu feiern war, aber für ein 107. war es einfach großartig, jedenfalls für mich als Fuxen, der ein solches Fest erstmalig als Aktiver miterleben durfte. Gewiß, hier und dort wird man noch Mängel festgestellt haben, aber diese wird es immer geben, und wir lernen daraus für spätere Stiftungsfeste. —
Das Fest begann mit dem Begrüßungsabend am Freitag, der schon sehr vielversprechend verlief. Manch' Gläschen Bier wurde geleert, manch' schönes Lied gesungen und vor allem von früheren Zeiten der Hannovera erzählt, was für uns junge Bundesbrüder besonders interessant war. Daher kam es, daß es kein Begrüßungsabend war, sondern eine Begrüßungsnacht; denn eine Ofenkneipe — zwar bei kaltem Ofen — fehlte auch nicht. Die Damen hatten wir — in weiser Voraussicht — in's Cafe Lipfert gesetzt, wo Frau Donner das Präsidium der angeregt und lebhaft über die neueste Mode klönenden Schar innehatte. Alle Damen aber hatten sicherlich schon bald ausgeschlafen, als wir so langsam daran dachten, unsere Kneipe vorerst einmal zu unterbrechen. —
Der folgende Morgen war mit einem Couleurbummel über die Weender kaum beendet, als wir uns nach einem vorzüglichen Mittagessen im Kreise mehrerer AHAH auf unserem Hause zu einem fröhlichen Gedankenaustausch zusammenfanden. Die sich daran anschließende Bundesversammlung zog sich bis zum Abend hin. Um 20.00 Uhr c. t. trafen wir uns dann — wie immer seit Kriegsende, aber in diesem Jahre wohl zum letzten Male — in der „Alten Fink" wieder, wo der Festkommers stattfand, auf dem AH Bickel eine sehr eindrucksvolle Rede hielt. — Der Kommers selbst nahm den bekannt würdigen und fröhlichen Verlauf.
Auf dem Wege vom Kommers nach Hause hielt unser guter Fuxmajor es noch für nützlich, ein Vollbad zu nehmen: er fiel nämlich der Länge nach in den Gänselieselbrunnen. Und das alles nur, weil er den Damen und uns mal zeigen wollte, wie man küßt (das Gänseliesel natürlich). Der Ärmste mußte dann am Sonntag im Ausgehanzug unseres augenblicklichen Hauswirtes aufs Tanzfest gehen.
Mit dem Tanzfest fand unser Stiftungsfest — nach einem Frühschoppen auf dem von Mützen übersäten Rathausplatz und einem gemeinsamen Mittagessen in der Junkernschänke — einen wirklich schönen Abschluß. Unser „Maitre de plaisier", Bbr. Hoffmann III, machte seine Sache so geschickt, schwungvoll und abwechslungsreich, daß — glaube ich — nie ein „toter Punkt" erreicht wurde, sondern jeder bis zuletzt „dabei war" und seinen Spaß und seine Freude hatte. Der Aktivitas lag das Ende allerdings viel zu früh, so daß sie sich entschloß, noch aufs Haus zu gehen und dort nach Schallplattenmusik bis fünf Uhr früh weiterzutanzen. —
Liebe Alte Herren! Wir jungen Füxe haben zum erstenmal ein Stiftungsfest miterleben dürfen, d. h. wir haben mit Euch zusammen, gefeiert und waren wirklich begeistert. Und gerade weil es uns so gut gefallen hat, haben wir nur eine große Bitte an Euch: Kommt noch öfter nach Göttingen.

Abuschmann 

28.6.17 12:16

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